Gesprächsreihe „Sustainable Finance“ setzt sich bei BNP Paribas mit dem Thema „Nachhaltige Unternehmensfinanzierung“ fort

cl, Frankfurt am Main, 14. Februar 2019 – Aufgrund des großen Interesses und der starken Resonanz im letzten Jahr richtete die BNP Paribas nun den dritten Round Table Sustainable Finance aus. Das Thema der Expertenrunde im Februar 2019 war „Positive Incentive Loans – Wege zur nachhaltigen Unternehmensfinanzierung. Regulatorische Entwicklungen und was Finanzinstitute jetzt schon machen können“.

Frank Sibert von BNP Paribas eröffnete die Diskussion mit einem Überblick über die aktuelle Praxis von „sustainable loans“ im Rahmen des „Sustainable Finance Approachs der BNP Paribas“. Einen besonderen Schwerpunkt nahm dabei das nachhaltige Finanzierungsinstrument „Positive Incentive Loans“ ein. Bei den „Positive Incentive Loans“ handelt es sich um eine Finanzierung, die für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden kann. Die Besonderheit ist, dass diese Darlehen die Zinsmarge mit der Entwicklung des Nachhaltigkeitsrating des Kunden verknüpfen. Verbessert sich dieses Rating, sinken die Finanzierungskosten für das Unternehmen.

„Im Rahmen eines „Positive Incentive Loans“ werden ambitionierte Verbesserungen des Nachhaltigkeitsrating des Kreditnehmers formuliert. Diese bedeuten dann Zinsvorteile für den Kreditnehmer. Aber auch für das Kreditinstitut ergeben sich Vorteile. Mit der Verbesserung des Nachhaltigkeitsratings der Kreditnehmer wird eine Risikominderung im Kreditportfolio erreicht“, so Frank Sibert.

Des Weiteren befasste sich der Round Table Sustainable Finance mit nachhaltigen Lieferkettenfinanzierungen (Sustainable Supply Chain Finance) oder mit möglichen Sustainable-Finanzierungsinstrumenten für die Finanzierung des geplanten Strukturwandels in den Kohlerevieren.

Die globalen Ziele einer nachhaltigen Entwicklung erfordern eine Vielzahl von Innovationen und Technologien, die teilweise erst noch entwickelt werden müssen. Auch in diesem Feld eröffnen sich Wege für Banken, einen nachhaltigen Wandel der Wirtschaft zu unterstützen. Der Round Table diskutierte dazu Möglichkeiten auf der Eigenkapitalseite wie z.B. Sustainable Investment Funds.

„Innovative Unternehmen, die sich mit Klimawandel und Knappheit der Ressourcen beschäftigen und die einen nachhaltigen Wandel vollziehen, werden die Gewinner der Wirtschaft von morgen sein. Bankinstitute sollten ihrerseits innovative Angebote entwickeln, um diese Innovationen zu unterstützen. Dafür müssen sie eigentlich nichts anderes tun als das, was sie immer schon getan haben: Kapital mit unternehmerischen Visionen zusammenbringen“ so Marco Schoneveld von der ING.

Mit der dritten Gesprächsrunde, die erneut sehr positiv aufgenommen wurde, hat sich der Round Table Sustainable Finance mittlerweile zu einer festen Größe entwickelt: „Der Round Table hat sich als interessante und relevante Plattform etabliert“ so Frank Sibert im Anschluss an die Expertenrunde.

Die Gesprächsreihe “Sustainable Finance“ bietet Führungskräften und Experten aus der Finanzwirtschaft die Möglichkeit, sich in regelmäßiger Folge auszutauschen. Die Gesprächs-reihe befasst sich mit aktuellen Entwicklungen, Chancen und Risiken zu dem Thema “Sustainable Finance“ oder auch mit anstehenden regulatorischen Veränderungen und deren Auswirkungen auf die Marktakteure.

Gegründet wurde der Round Table von der International Finance Corporation (IFC) – Weltbankgruppe, dem International Bankers Forum (IBF) und der Maleki Corporate Group (MCG). Das Beratungsunternehmen SLSplus, Partner der MCG, unterstützt das Projekt inhaltlich.

Der nächste Round Table wird am Dienstag, den 9. April 2019 mit internationaler Beteiligung bei ING stattfinden. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Gabriele Luft, g.luft@www.maleki.de

Contact Us

Nicht lesbar? Text ändern. captcha txt