INITIATIVE PRIVATE ALTERSVORSORGE FORDERT EINEN WETTBEWERB DER IDEEN

mde, Frankfurt am Main, 28. Mai 2018 – Erfolgreich im Absatz und am Ende krachend gescheitert: 16 Millionen Riester-Verträge hat die Finanzbranche unters Volk gebracht, doch jeder fünfte Vertrag wird nicht mehr bespart. Wer nach den Gründen fragt, der braucht nicht lange zu suchen: Die gesetzliche Rente bietet mehr Performance als die meisten Riester-Verträge, der vermeintliche Steuervorteil entpuppt sich für die meisten als Mogelpackung, und die Kosten sind im Vergleich zu anderen, nicht geförderten Altersvorsorge-Produkten deutlich zu hoch.

Dabei hatte es an warnenden Stimmen nicht gefehlt: zu viel Regulierung, zu viel Verwatungsaufwand und zu hohe Kosten – das war die Kritik von Anlage-Experten, Medien und Verbraucherorganisationen. Wenn es bei den bisherigen Angeboten bleibt, werden die Bürger ihre Versorgungslücke im Alter nicht effektiv schließen können. Doch die aktuellen Strukturen können genutzt werden, um neue und bessere Produkte zu lancieren. Deshalb fordert die Initiative private Altersvorsorge einen Wettbewerb der Ideen – ohne ideologische Scheuklappen, mit mehr Entscheidungsmacht für die Bürger und vor allem niedrigere Kosten bei mehr Performance.

Auf unserer Konferenz „Initiative private Altersvorsorge: jetzt oder nie!“ diskutieren unter anderem:

  • Tarek Al-Wazir, Wirtschaftsminister des Landes Hessen
  • Professor Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institute
  • Klaus Müller, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband
  • Rogier Minderhout, Gründer und CEO von myPension
  • Marc Surminski, Chefredakteur der Zeitschrift für das Versicherungswesen
  • Professor Thomas Mayer, Founding Director, Flossbach von Storch AG – Research Institute

Wir wollen das Thema private Altersvorsorge kontrovers und mit Mut zu neuen Ideen diskutieren.

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